Zum ersten Advent 2022

Weihnachten

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,

und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,

und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
daß die kleinste Welt die größte ist.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Blick auf Andernach, Neuwied, Koblenz;   Knecht Ruprecht sieht euch 😉 liebe Leut und kommt zu bösen Ömer heut, ob Koblenz, Breisig oder Neuwied wir wissen was geschieht.

 

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Absage OV-Abend Dezember 2022

Liebe Mitglieder und Freunde von Z37,

im Dezember 2022 findet kein OV-Abend statt.

73 de Karsten, DG7KAD

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Endlich – Solar Cycle 25 fährt hoch…

Das königliche Observatorium von Belgien, genauer gesagt das WDC-SILSO, zeigt sehr anschaulich, wie wir uns stetig dem Maximum im Sonnenzyklus 25 nähern. [1]  
Um im Juli 2025 dann „gerüstet“ zu sein kann es nicht schaden sich schon heute etwas mit den aktuellen Tools rund um das Thema Ausbreitungsbedingungen zu beschäftigen.
So veröffentlicht das HF-Referat des DARC den täglichen Funkwetterbericht mit sämtlichen Daten zur Sonnenaktivität. [2]
Eine MUF3000-Karte (Long-Hop-DX) bereitet Daten über die ionosphärischen Bedingungen auf und stellt die maximal nutzbare Frequenz auf dem Pfad dar. [3]
Und mit VOACAP Online steht uns eine kostenlose und ziemlich professionelle Software zur Vorhersage der HF-Ausbreitung zur Verfügung. [4]
Nach Eingabe der beiden QTH’s (im Bild 1 hier für mein QSO mit VK6LC) erhält man einen 24h Plot für sämtliche Bänder. Tatsächlich habe ich VK6LC gegen 16:36 UTC auf 14.056 MHz mit nur 30W mit 559 arbeiten können, was die 20m Vorhersage bestätigte (Bild 2).
Auch wenn VOCAP uns so einige Freiheiten bei der Antennenkonfiguration lässt, es bleibt Theorie…
So es die Zeit zulässt, versuche ich vor Contests die Bedingungen an meinen realen Antennen mit längeren WSPR Messungen zu analysieren. Zur Auswertung bietet wspr.rocks sowohl Karten- als auch Verlaufsdarstellungen. [5] Darüber hinaus lassen sich die Daten in Tabellenform exportieren und weiterverarbeiten.
Für den bei DL0DTM genutzten Dipol ergibt sich mit meinem WSPR TX bei 200mW aktuell das unten dargestellte Bild 3.     
Mit den gesammelten WSPR Daten lassen sich die optimalen Zeiten für die jeweiligen Bänder schon sehr gut planen. Und direkt vor dem Contest bringt ein „CQ“-Ruf mit anschließendem Blick auf die RBN Daten endgültige Klarheit. Mein Tipp hier ist die aufbereitete Darstellung durch HA8TKS. [6]
Von den generellen Ausbreitungsbedingungen bis hin zur Echtzeit-Bestätigung via RBN steht uns also eine Vielfalt von Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung, um planen zu können. Natürlich gibt es weit mehr Tools rund um das Thema Ausbreitung – das waren lediglich die, die ich aktuell nutze. Über weitere Tipps im Kommentarbereich würde ich mich freuen.
73/55 und bis hoffentlich bald auf den Bändern, Tom, DG5CW
DIT DIT
Referenzen:
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OV-Frequenzen rund um Bonn

DL3KGS vermeldete:

Die Frequenz des OV Siebengebirge, G25, wurde geändert in FM-Simplex 144.650 MHz.

OV Bonn (G03) 144,675 MHz FM
OV Bonn (Z37) via DB0DTM
438,850 MHz
FM
OV Bonn-Bad Godesberg 28,340 MHz
144,675 MHz
SSB
FM
OV Bonn Hardberg 145,250 MHz FM
OV Bad Honnef 145,525 MHz FM
OV Meckenheim via DB0RHB
439,425 MHz
FM
OV Troisdorf 145,375 MHz
430,375 MHz
FM
OV Siegburg 145,340 MHz
433,500 MHz
FM
FM
OV Königswinter 145,225 MHz FM
OV Siebengebirge 144,650 MHz FM
OV Niederkassel 145,475 MHz FM

 

 

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TKG-und EMVG-Beiträge

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) informierte in der Mitteilung 2022_04 über die ´Dreizehnte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitrags Verordnung vom 31. August 2022, erschienen im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2022 Teil I Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 16. September 2022´:

„TKG-und EMVG-Beiträge

Am 16.09.2022 ist im Bundesgesetzblatt die Dreizehnte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung erschienen. Darin wurden die TKG- und EMVG-Beiträge für die Jahre 2019, 2020 und 2021 wie folgt festgelegt:

Jahr TKG EMVG  Summe
2019 2,28 Euro 11,59 Euro 13,87 Euro
2020 0,00 Euro 6,13 Euro 6,13 Euro
2021 3,28 Euro 11,24 Euro 11,24 Euro
Gesamtsumme 31,24 Euro

Beitragspflichtig sind jeweils Funkamateure, die in dem jeweiligen Zeitraum eine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst besaßen. Funkamateure, die in den Jahren über eine Rufzeichenzuteilung verfügten, werden folglich eine Rechnung über 31,24 Euro erhalten. Die Funkamateure müssen entsprechende Beitragsforderungen erst bezahlen, nachdem die Beitragsbescheide von der Bundesnetzagentur zugestellt worden sind. Für jedes Jahr führt die BNetzA rückwirkend eine Neuberechnung der Einzelbeiträge durch, in der sich der Aufwand für die einzelnen Funknutzer widerspiegelt.

Zu Ihren Informationen fügen wir in der Anlage eine Tabelle über die Entwicklung der Beiträge der letzten Jahre bei.

Jahr TKG-Beitrag EMV-Beitrag Gesamtbeitrag
2015 6,87 EUR 16,87 EUR 23,74 EUR
2016 7,97 EUR 13,20 EUR 21,17 EUR
2017 5,75 EUR 12,98 EUR 18,73 EUR
2018 2,20 EUR 13,59 EUR 15,79 EUR
2019 2,28 EUR 11,59 EUR 13,87 EUR
2020 0,00 EUR 6,13 EUR 6,13 EUR
2021 3,28 EUR 7,96 EUR 11,24 EUR“
[Quelle: RTA-Info Nr. 04 vom: 20.09.2022]
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Entwurf der neuen AFuV; Der HV bittet um Eure Zuarbeit

Der Vorsitzende unseres Verbands der Funkamateur in Post und Telekommunikation hat nachstehende E-Mail an die Bezirksvorstände gesendet:

Hallo liebe Funktionäre in den Untergliederungen, wie sich sicherlich schon herumgesprochen hat, hat das Ministerium den Entwurf der neuen AFuV veröffentlicht.
Wer hier noch eine Information benötigt, kann sich diese zum Einstieg auf der Homepage unseres Verbandes holen oder hier.

Seit Veröffentlichung haben den Vorstand schon einige Mails erreicht, in der sich Mitglieder konstruktiv eingebracht haben.

Die Vorstandschaft hat sich zu folgenden Ablauf entschlossen:

  • Mitglieder dürfen sich gerne direkt an eines der Vorstandsmitglieder wenden und ihren Beitrag leisten
  • gesammelte Beiträge aus den Untergliederungen können auch gerne nach Themen geordnet zum Vorstand geschickt werden
  • nachdem wir nun vier Wochen Zeit haben unsere Kommentierung abzugeben, sollte dies bis 24. September erledigt sein
  • in einem dann folgenden Rundschreiben an die Funktionäre werden wir die gesammelten Punkte an euch zurückspielen und so Transparenz in unsere Kommentierung geben

Wie schon auf der Homepage erläutert, werden sich zu manchen Punkten keine Mehrheit für oder gegen die neuen Punkte in der Verordnung ergeben. Hier werden wir uns im Vorstand dann beraten

Eine Bitte sei an dieser Stelle erlaubt – bitte eine mehr oder weniger stichhaltige Begründung zu den jeweiligen Punkten an das Meinungsbild anhängen.

Eine erfolgreiche Zeit euch allen

Heribert, DG9RAK
1. Vorstand VFDB e.V.

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Spontane Stipvisite auf dem Feld (Kurzwellen Radio-Hörer)

Anbei ein interessanter Kurzbericht vom Kurzwellen Radiohörer Uwe Schmidt aus Bonn. Vielleicht ist das für den ein oder anderen auch interessant. Uwe hat mir genehmigt seinen Bericht zu posten:
Nachdem der kurze Regen vorbei war, trieb es uns raus aufs Feld. „Bewaffnet“ mit 2 Chinaclone Malahit SDR schnell eine Rute gespannt und mit einer Randomwire Antenne am 9:1 Balun gut geerdet an den Winzling angeklemmt.
Ein Malahit war geerdet der andere ohne Balun angedockt.
Fazit Nr.1
Der Malahit (zumindest der Clone) braucht unbedingt eine gute Erdung. Da der Boden trotz kurzem, aber heftigem vorangegangenen Schauer nur etwas feucht war. war der Unterschied deutlich zu spüren.
Im Tropenband ein sehr kleiner Rauschteppich und sehr ruhiger Empfang.
Gut waren die Empfangsbedingungen aber nicht. Korea auf 4885 kHz kam so gerade durch nach Sonnenuntergang. Bei dem nicht geerdeten Malahit war dort nichts zu vernehmen.
31 Meter kam kräftig aber auch irgendwie ungewöhnlich. Ich vermute einfach, dass auch die 10 Meter Draht bereits zu viel waren für das Kistchen aus China.
Fazit Nr.2
Bei 15 Grad und stetigen Wind auf dem Feld sitzen ist nicht angenehm! Nach kurzer Zeit kam die Fleecejacke und fast mit gleicher Handbewegung die warme Winterjacke drüber. Das Sitzen ohne Bewegung macht die Sache echt unangenehm. Bei einem Spaziergang bei der Temperatur fällt es nicht auf, aber wenn der Herbst jetzt kommt, muss ich mir was einfallen lassen. Da hilft auch ein heißer Kaffee vom Gaskocher langfristig nicht.
Für unser nächstes länger voraus geplantes Treffen dort muss in irgendeiner Form ein Windschutz her! Ein Heizpilz wäre auch angezeigt. Die Scheiben waren schnell mit Dunsttröpfchen bedeckt und auch die Kleidung wurde klamm.
Um 19 Uhr UTC war dann auch Schluss.
Jetzt gilt es sich bei ´nem heißen Tee wieder aufzuwärmen. Man glaubt ich spreche vom sibirischen Winter, aber der kontinuierliche Wind gibt zumindest mir, dort auf der Höhe echt den Rest.
Dennoch mal wieder ein sehr spontaner, aber schöner Abend auf dem Feld. Hier ein paar Impressionen die wärmer aussehen als sie waren.
Gut DX aus Wachtberg bei Bonn
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Notfunkübung des DARC-Distrikts G

Am kommenden Samstag, den 03. September, zwischen 14.00 Uhr und spätestens 16.00 Uhr Ortszeit, wurde eine Distrikts-weite Notfunkübung angesetzt.

Die Burg Limperich (OV G03) in Bonn dient als Notfunk Leitstelle. Die Burg ist am kommenden Samstag unter dem Rufzeichen “ DL0OV “ ab 14.00 Uhr auf 144.675 MHz QRV.
Ausgetauscht werden Rapport und ungefährer Standort (z.B. Stadtteil) der Gegenstation.
Jeder Rapport – egal ob Beam oder Gummiantenne – ist wichtig.

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