WebSDR Bonn im Probebetrieb (4)

Aktuell in Betrieb befindet sich eine 40cm lange E-Feld-Antenne, welche bisher hervorragende SNR-Werte über das gesamte Lang-Mittel- und Kurzwellenband bringt. Da wir im direkten Dialog mit dem Hersteller der Antenne stehen, haben wir folgende Tipps des Entwicklers umgesetzt.

  • Das Netzteil des Kiwi-SDR wurde auf ein lineares Netzteil umgestellt. Hier müssen wir die Temperaturen des Linear-Netzteils  (25w) noch etwas im Auge halten, da die Oberflächentemperatur des Gehäuses doch recht warm wird, >60Grad bei den aktuellen Außentemperaturen. Der Kiwi-SDR, welcher sich in einer R&S-Schirmbox befindet, schaltet automatisch bei einer Oberflächen-/Gehäuse-Temperatur von 40Grad ab, um Überhitzung vorzubeugen. Sollten die Außentemperaturen weiter ansteigen, kann es sein, dass der SDR sich abschaltet (TBC) und das sommerliche Wetter genießt.
  • Die Antennenfernspeiseweiche wurde auf ein lineares Netzteil umgestellt, dies hat +3dB auf die oberen Kurzwellenbänder gebracht.
  • Alle Stromversorgungen, Kiwi, Fernspeiseweiche und die FRITZ!Box laufen jetzt über ein externes Netzfilter, welches gestern eingebaut wurde. Dieses Filter hat im unteren Lang- und Mittelwellenbereich nochmal 2dB SNR gebracht.

 

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Lasst jetzt ´mal die Profis ran! DB0DT zieht um!

Die Umzugsvorbereitungen des FM-Relais DB0DT zum Fernmeldeturm bei Driedorf (Standort Höllkopf) schreiten weiter voran.
Am 08.06.2021 wurde der Duplexer des Relais neu vermessen. Eine Aufgabe für die beiden Mess-Profis Wolfgang Rönn (DG3KCR) und Uwe Gerdemann.

Einmessung des zwei mal zwölf Kammerfilters (Foto DL2JMK)

 

Mit Geschick und jede Menge Messerfahrung erreichten sie bei diesem 2 x 12 Kammerfilter 0,75 dB Durchgangsdämpfung und 95 dB Sperrdämpfung bei 7,6 MHz Rx zu Tx. Das Stehwellenverhältnis VSWR < 1,15 (englisch: voltage standing wave ratio).

 

Duplexer

Einfügedämpfung: < 0,8dB (DB0DT 0,7dB)
Entkopplung TX-RX bei 7,6 MHz Duplexabstand : > 80dB (DB0DT 95dB)
VSWR < 1,15
12 Kammern pro Pfad
Anschlüsse:
Oberband (TX): N
Antenne: N
Unterband (RX) SMA

Maße:
Breite: 400mm
Tiefe: 190mm mit Anschlussbuchsen
Höhe: ca. 75mm
Gewicht : 3850g

Wir danken Beiden für Ihre hervorragende Unterstützung.

Beitrag wird fortgesetzt.

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DB0SB vorübergehend außer Betrieb

Das 2m-FM-Relais DB0SB auf dem Drachenfels ist  aufgrund eines Schadens an der Antennenanlage von Holger DB6KH außer Betrieb genommen worden.

Bei dem Starkregen-Ereigniss vom Donnerstag dem 3.6.2021 ist das Flexwell Koaxial-Kabel  von der Antennenanlage mit Wasser vollgelaufen. Die SWR Schutzschaltung des Relais schaltet den Sender nach kurzer Sendezeit immer wieder ab, womit ein regulärer Betriebsablauf nicht mehr gegeben ist.

Für den, möglichst baldigen, Austausch wird ein mindestens 20m langes Kabel in vernünftiger Qualität gesucht.

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Das Relais DB0DT zieht um… (3)

Der vormalige Standort des Relais DB0DT (438,8625 MHz) auf der Fuchskaute musste wegen Eigentümerwechsel aufgegeben werden.
Der Umzug von der Fuchskaute zum geplanten neuen Standort Höllkopf auf den Fernmeldeturm bei Driedorf „Nimmt nun Fahrt auf“.

Die Relais-Urkunde ist durch die Regulierung Behörde umgeschrieben worden und mit den Verantwortlichen der Turm Gesellschaft  wurde ein geeigneter Platz im Betriebsraum sowie ein Antennenmast auf der oberen Plattform (NNW) gefunden. Sobald wir den Umzug eines befreundeten  Relaisbetreiber vollzogen haben geht es auf dem Höllkopf los.

 

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WebSDR Bonn im Probebetrieb (3)

Hoch oben, auf Turm 2 des Telekom-Gebäudes, werden derzeit  die technischen Untersuchungen zur Optimierung der Empfangsantennenanlage des WebSDR Bonn durchgeführt.

Bild 1: Standort H-Feld-Antenne

Es hatte sich herausgestellt, dass der 120 m lange Dipol für die Aufgabenstellung ungeeignet war.

Auf Basis weiterer Recherchen von DL2JMK fiel die Entscheidung zu einer parallelen Vorgehensweise bei der Untersuchung nach der geeigneten Empfangsantenne für den Kiwi-SDR.

Was zum einen als Nachteil für diesen Antennenstandort spricht, u.a. die Bestückung des Turms mit Mobilfunkantennen und der Störnebel durch Computer im Gebäude, ist von einem anderen Blickwinkel betrachtet von Vorteil.

So kann die optimale Antenne und die optimale Installation der Antenne -unter diesen schwierigen Bedingungen- mit all den Fragen nach Potenzialausgleich  und Schirmung der Antennen, Antennenzuleitungen und Speiseleitung gefunden werden. Nach der Installation des WebSDR auf einem Fernmeldeturm sind diese Untersuchungen nicht mehr möglich.

Zwei Antennenformen werden zurzeit untersucht: Die H-Feld-Antenne und die E-Feld-Antenne. Zuerst wurden Versuche mit der H-Feld-Antenne unternommen.

Bild 2: H-Feld-Antenne

Bild 3: E-Feld-Antenne im Wetterschutzgehäuse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erste Erkenntnisse dieser Untersuchungen mit der H-Feld-Antenne sind beispielhaft:

  • Die Standortwahl hat Einfluss auf Störnebel durch Klimatechnik und Mobilfunk. Bei der H-Feld-Antenne wurden Störungen im unteren Mittelwellenbereich durch die Klima-Lüfter sowie den Mobilfunk beobachtet.
  • Potenzialausgleich/Erdung  der Anlagenteile einschl. des Antennensteckers senkt Rauschpegel bei Empfang merklich.
  • Der Einsatz von Ferritkernen über der Gleichspannungs-Speiseleitung beeinflusst ebenfalls den Empfang durch Erhöhung des Rauschpegels.

Bild 4: Zweiter Standort mit (magnetischer) H-Feld-Antenne

Die Optimierungen werden fortgesetzt. Derzeit wird über die E-Feld-Antenne gearbeitet. Die H-Feld-Antenne brachte bis zu 8dB schlechtere Empfangsergebnisse im Vergleich zur E-Feld-Antenne.

Eine Vorentscheidung zugunsten der einen oder anderen Antennenform ist aber noch nicht getroffen worden.

Bild 5: Diese geerdete (mobile) E-Feld-Kiwi-Antenne wurde entgegen anders lautenden Meldungen nicht getestet!

 

 

 

 

 

 

 

Die Vorteile eines Kiwi-WebSDR von 10 kHz bis 30 MHz für die Funkamateure und SWL sprechen für sich:

  • Die Anschaffungskosten eines eigenen Allbandempfängers entfallen.
  • Eine spezielle Software ist nicht erforderlich, der Web-Browser reicht aus.
  • Der WebSDR bietet eine Vielzahl von Decodierungsmöglichkeiten unterschiedlichster Modulationsarten.
  • Unter Einbeziehung weiterer Kiwi-WebSDR ist die „Peilung“ der Sendestation möglich.
  • Die Empfangsbedingungen auf unterschiedlichen Bändern am Standort des WebSDR sind schnell überschaubar.

Es gab dankenswerter Weise bereits einiges an Spenden zur Beschaffung der magnetischen Empfangsantenne und Filter, welche aber leider aufgrund der hohen Kosten lange noch nicht ausreichen.
An dieser Stelle möchten wir uns beispielhaft bei den Funkfreunden des OV Köln (Z12), OV Niederrhein (Z81) und Bernd aus Bonn herzlich für Ihren Beitrag bedanken!
Um die vierstelligen Kosten zu schultern, musste auch das private Portemonnaie für die teure Beschaffung  des Funkmaterials  herhalten. Die Antenne soll ja Wind und Wetter auf einem Fernmeldeturm standhalten.

Liebe Leute, um die private Geldbörse zu entlasten, helft uns bitte mit Euren Spenden!

Name: VFDB e.V.

IBAN: DE06 2419 1015 0231 7494 04      BIC: GENODEF1SDE

Zweck: Z37 SDR DL0DTM

Der Hauptkasse ist zum Ausstellen der Spendenbescheinigung der ausgefüllte Antrag zuzusenden (siehe vfdb.org).
Bei Spenden unter 100 € akzeptieren die Finanzämter in der Regel den Kontoauszug als Spendenbeleg, hier gibt es beim Online Banking oft die Möglichkeit die Überweisung als Spende zu kennzeichnen.

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Ballon Experiment am Sonntag, den 18.04.2021

Sofern Wetter und Flugsicherung mitspielen, wird der legendäre Ballonfahrer Wilhelm, DC2EH, unterstützt von Daniel DL6OW am kommenden Sonntag, den 18.04.21, um 10:30 Uhr, vom Startplatz in Gladbeck seinem Gasballon starten. Mit an Bord: ein Amateurfunk-Crossband-Repeater [weiterlesen]!

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Das Relais DB0DT zieht um… (2)

Der vormalige Standort des Relais DB0DT (438,8625 MHz) auf der Fuchskaute musste wegen Eigentümerwechsel aufgegeben werden.
Der Umzug von der Fuchskaute zum geplanten neuen Standort Höllkopf auf den Fernmeldeturm bei Driedorf verzögert sich, aufgrund des „Homeoffice-Modus“ der beteiligten Stellen, so voraussichtlich bis in den Sommer.

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WebSDR Bonn im Probebetrieb (2)

Wir berichteten über den Probebetrieb des WebSDR Bonn (JO30NR). Nachdem einige Tage vergangen sind, während der Betrieb intensiv beobachtet wurde, zeigte es sich, dass der Dipol besonders in den Abendstunden zu starke Signale produziert. Und zwar so stark, dass der SDR-Empfänger in eine Overload-Situation wechselt. Im Gegensatz dazu ist der Dipol (2 mal 60m) für die  oberen Amateurfunkbändern einfach zu lang, um hier noch brauchbare Signale zu generieren. Das aktuelle SNR liegt um die 20dB, was einem sehr guten Wert entspricht. In den Abendstunden ist dieses S/N-Verhältnis deutlich niedriger.

Es soll deshalb eine H-Feld Antenne beschafft werden.

Magnetische Antennen (H-Feld Antenne) empfangen primär die magnetische Feldkomponente der elektromagnetischen Strahlung. Sie bestehen oft aus nur einer Leiterschleife.

Trotz Spenden ist die OV-Kasse zurzeit durch Relaisprojekte stark gebeutelt.

Wir würden uns deshalb über Ihren Spendenbeitrag zur Beschaffung einer magnetischen Empfangsantenne sehr freuen und danken Ihnen hierfür im Voraus.

Name: VFDB e.V.

IBAN: DE06 2419 1015 0231 7494 04      BIC: GENODEF1SDE

Zweck: Z37 SDR DL0DTM

Der Hauptkasse ist zum Ausstellen der Spendenbescheinigung der ausgefüllte Antrag zuzusenden (siehe vfdb.org).
Bei Spenden unter 100 € akzeptieren die Finanzämter in der Regel den Kontoauszug als Spendenbeleg, hier gibt es beim Online Banking oft die Möglichkeit die Überweisung als Spende zu kennzeichnen.

Oder per Paypal



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